Mammastanzbiopsie

Ein Fall aus der täglichen  Praxis

Seit einigen Tagen hat die Patientin einen gut tastbaren Knoten in der linken Brust festgestellt.

Inspektion und Tastbefund durch ihren Arzt ergeben den dringenden Verdacht auf einen Mammatumor.

Der sofort durchgeführte Brustultraschall zeigt den gut darstellbaren Mammatumor
in der linken Brust.

Die unmittelbar nach Brustultraschall durchgeführte Mammografie sichert die Diagnose „dringender Verdacht auf das Vorliegen eines Mammacarcinoms in der linken Brust“.

Nach Aufklärung und Erörterung mit der Patientin über den wahrscheinlich bösartigen Befund und die Möglichkeit einer  anschließenden Gewebeentnahme aus dem verdächtigen Bezirk mittels Stanzbiopsie willigt die Patientin sofort in die Durchführung der ultraschallkontrollierten Gewebeentnahme mittels Stanzbiopsienadel ein.

Nach Durchführung der Stanzbiopsie wird das entnommene Gewebe am gleichen Tag noch in die Pathologie eingeschickt.
Nachdem der histologische Befund vorliegt, wird mit der Patientin das weitere Vorgehen wie z.B. die stationäre, operative Krebschirurgie erörtert und die stationäre Einweisung von der Praxis aus eingeleitet.

Nach durchgeführter operativer Behandlung im Krankenhaus, ggfs. mit Nachbestrahlung erfolgt die weitere onkologische Nachbetreuung in der Praxis des Frauenarztes.